Hyperactive Kid
Philipp Gropper / Ronny Graupe / Christian Lillinger
Hyperactive Kid sind drei Musiker aus Berlin: Philipp Gropper am Tenor-saxophon, Ronny Graupe an der siebensaitigen Gitarre und Christian Lillinger am Schlagzeug. Die Musiker verzichten auf ein Bassinstrument und gehen somit einen unkonventionellen Weg innerhalb der modernen Musik. Seit 2003 verschmelzen sie so Jazz mit Rock, Drum & Bass und Neuer Musik. Themen und Improvisationen verbinden sich zu einem malerisch, kraftvollem Spiel. Es gibt keine Rhythmusgruppe und keine Solisten. Alle sind alles. Urplötzlich werden Stimmungen über Bord geworfen und ebenso überraschend wieder zurück ins Boot geholt.
Philipp Gropper (Saxophon)
Ronny Graupe (Gitarre)
Christian Lillinger (Schlagzeug)
Veröffentlichungen
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Mit dir sind wir 4
Veröffentlichung: März 2010 |
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3.
Veröffentlichung: April 2008 |
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Hyperactive Kid
Veröffentlichung: April 2006 |
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Hyperactive Kid 2004
Veröffentlichung: Dezember 2004 |
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Konzerte
2011
24. JunLENT Festival, Maribor, SI
27. JunJazz For Peace, Augsburg, DE
27. AugGroningen Jazzfestival, Groningen, NL
12. OktDexter, Odensee, DK
13. OktMusic Conservatory, Esbjerg, DK
15. OktWorkshop Musikhochschule Hannover, Hannover, DE
8. NovKLAENG Festival, Köln, DE
17. NovJazz-Fabrik Theater Rüsselsheim, Rüsselsheim, DE
1. DezWest Germany, Berlin, DE
2. Dezjazzwerkstatt CAFÉ, Berlin, DE
Reviews
Leipzig-Almanach zum Auftritt von Jazzanova und Hyperactive Kid bei den 34. Leipziger Jazztagen, Steffen Kühn (September 2010)
Mehr Innovation bietet dann die Formation Hyperactive Kid. Wer sich schon einmal um ein hyperaktives Kind kümmern musste, kann sich ungefähr vorstellen, wie die drei Jungs klingen und auftreten. Mit einer nervösen Dichte bedröhnen sie den sympathischen Jazzkeller des Telegraphs. Als wenn die schrägen Pizzicato Sounds der E-Gitarre und die dröhnende Klarinette nicht schon genug wären, greift man zu einem grellroten Megaphon und legt ein kosmisches Rauschen unter die Aktionen. Philipp Gropper bläst ekstatisch Tenorsaxophon und Klarinette gleichzeitig. Was dabei herauskommt hat doch eine faszinierende Einheit und Geschlossenheit in Duktus und Rhythmus. Teilweise scheinen die drei völlig zu versinken in ihren eigenen musikalischen Phantasien und doch klingt das alles ziemlich gut zusammen. Neben assoziativen Elementen gibt es ganz abstrakte Aktionen. Die Spannungen, die dabei entstehen, sind von höchster Musikalität. Christian Lillinger erreicht dabei am Schlagzeug immer wieder eine holzschnittartigen Schärfe und Trockenheit, die sich wunderbar unter die horizontalen assoziativen Linien mischt. Diese Musik kümmert sich nicht um übliche Kategorien wie Jazz, Rock, Drum´n´Bass oder Neue Musik. Philipp Gropper, Christian Lillinger und Ronny Graupe machen´s einfach und das macht uns und sichtlich auch ihnen einfach nur Spaß.
Tip Berlin (September 2010)
Hyperactive Kid, die populärsten Avantgarde-Band der Stadt
Max Levenson, www.mixtapemuse.com (Juli 2010)
I left euphoric. I had come with no expectations, no point of reference. What I experienced was better than a great performance; it changed my idea of what jazz could be.
Wolf Kampmann, Jazzthing 84 (Juni 2010)
Ende März im Berliner Programm-Kino Babylon. (...) Auf dem Plan standen Ravi Coltrane mit seinem Quartett, Don Byron mit seinem neuen Gospel-Outlet und als verbindendes Glied in der Lounge die Berliner Band Hyperactive Kid. (...) Die großen Gewinner des Abends waren Hyperactive Kid. Das Publikum war wegen der großen Stars aus New York gekommen und trug eine Berliner Band im Ohr nach Hause. Hyperactive Kid hatten keine Ahnung dass sie die Retter des Abends waren. Doch sie traten mit einer Leidenschaft und kreativen Power in Aktion, als wäre es der letzte Abend ihrer Laufbahn. Diese Performance machte Spaß, denn sie hatte etwas mit der Wirklichkeit zu tun, der jede einzelne Besucher an diesem Tag irgendwo in Berlin begegnet war. Saxofonist Philipp Gropper, Gitarrist Ronny Graupe und Drummer Christian Lillinger spieleten nicht für ihre eigene Gefolgschaft und rissen die Leute trotzdem aus ihrer Pausen-Lethargie. Urbane Beiläufigkeit und individuelle Intensität ergaben genau jene Liaison, die Berlin so lange gefehlt hatte.
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End of march, in Berlin’s art house movie theater Babylon (…) Ravi Coltrane with his quartet and Don Byron with his new Gospel-Outlet are featured on the program, as well as a connecting element in the lounge, the Berlin band Hyperactive Kid (…) The evening’s big winners were Hyperactive Kid. The audience had come to hear a big star from New York and left with the sound of a Berlin band in their head. Hyperactive Kid did not even notice they saved the evening. Yet they played with such a passion and creative power as if it were the last act of their career. The performance was fun because it had something to do with the reality which each member of the audience had encountered during that day somewhere in Berlin. Saxophonist Philipp Gropper, guitarist Ronny Graupe and drummer Christian Lillinger were not playing for their own fans and still managed to shake the listeners out of their intermission lethargy. Urban casualness combined with individual intensity resulted in the exact bonding that Berlin had been missing for so long.
Rainer Molz zur neuen CD "Mit dir sind wir 4", monstersandcritics.de (April 2010)
Nun haben Hyperactive Kid eine CD mit gleichem Titel veröffentlicht - „Mit dir sind wir 4“. Doch ihre Musik sprengt die Grenzen des bis dato unter gleichem Titel Veröffentlichtem. Ein schöner Zufall.... oder auch nicht..... ist es dennoch. Das Thema der Band Hyperactive Kid dreht sich um die Moderne Musik gepaart mit Jazzattitüden, Rockfärbungen und Drum & Bass Charakteren. Ein spannendes Feld sich unverwechselbar und unikal zu entwickeln. Mit Klangkonstrukten spielen, unkontrollierte, originelle Wege einschlagen und überraschende Sprünge innerhalb der Musik vollziehen, diese Vorgehensweise gipfelt in einem überaus innovativen Projekt, das die Jazzszene zur Zeit umwirbelt. Seit 2003 sind die drei jungen Berliner Musiker gemeinsam in einer expressiven Experimentierphase eingetaucht. Ihre Musik lebt von der konspirativen Dynamik der Instrumente. Ein Hauch „Free“ lässt sich da sicherlich nicht ausschließen und schränkt die normalen Hörgewohnheiten in keinster Weise überraschend ein. Doch sollte man nicht schon nach den ersten zwei Takten die Flinte ins Korn werfen. Abgesehen davon, dass alle drei Musiker mit ihren jungen Jahren ausgesprochen versiert zu Werke gehen, verbergen sich hinter den Kompositionen spannende Entdeckungsfelder. Quietschbunte Stimmungen werden gezüchtet, weggeblasen und wieder aus dem Hut gezaubert. Sensible Färbungen, wirkungsvolle Gehörtreffer und harmonische, disharmonische Innovationen schlängeln sich von Komposition zu Komposition. Ein weites, freies Spiel der Balancen. Verwandelbar. „Mit dir sind wir 4“ - .....in einem Boot sitzen Philipp Gropper (Saxophon), Ronny Graupe (7-String Guitar), Christian Lillinger (Drums). Frisch, fröhlich, frei und ungezwungen. Die Logik hat ihre eigene Gesetzmäßigkeit. Stimmungsvolle Stimmungen – eben Kopfmusik. Aufgenommen wurden die sieben Stücke live am 28. & 29. May 2009 im Berlin A-Trane
Frank Armbruster, Eßlinger Zeitung, "Das Boomtown-Festival im Stuttgarter Jazzclub BIX" (Februar 2009)
Vielleicht war man aber auch bloß schon zu sehr verwöhnt vom Auftritt der ersten Band dieses Abends, Hyperactive Kid. Was sich ein wenig nach trendiger Teeniegroup anhört, ist in Wahrheit eine der innovativsten und brillantesten Formationen des zeitgenössischen Jazz. Das basslose Trio mit dem Gitarristen Ronny Graupe, dem Saxofonisten Philipp Gropper und Christian Lillinger am Schlagzeug behauptet - anders als Panzerballett - nicht bloß, neue Wege zu gehen. Auch die drei Berliner arbeiten mit musikalischer Dekonstruktion, doch ihre Ansatz geht weitaus tiefer, indem sie nicht nur mit Haltungen spielen, sondern an die Substanz der Musik selbst gehen. Zeitstrukturen werden hier mittels raffinierter kompositorischer Verfahren auf den Kopf gestellt, Improvisationen nehmen Anlauf und stocken, beißen sich fest in einem Akkord, finden einen anderen Weg. Töne und Geräusche werden verflochten wie in der neuen Musik, bekannte Muster leuchten kurz auf, vieles klingt bekannt und ist doch ganz anders. Die atemberaubende technische Virtuosität der drei Musiker, die ihr Jazzeinmaleins allesamt verinnerlicht haben, geht dabei völlig auf in einer Dichte des Zusammenspiels, wie man sie nur von wenig langjährig bestehenden Formationen kennt. Schön jedenfalls, dass die Stuttgarter Opus GmbH, die alljährlich im Sommer die Jazz open veranstaltet, dieses kleine Festival dazu genutzt hat, auch mal Bands einzuladen, die jenseits des Mainstream schwimmen.
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Maybe we had just been too spoiled by the performance of the evening’s first band, Hyperactive Kid. Although their name somewhat evokes a trendy teenager band, the group is in reality one of the most innovating and brilliant formation of contemporary jazz. The bass-less trio, with guitarist Ronny Graupe, saxophonist Philipp Gropper and Christian Lillinger on the drums, claims – as opposed to the band Panzerballett – to not simply just try new directions. The three Berliners also work with musical deconstruction, but their approach goes much deeper as they not only play with a countenance, but they also reach to the core of the music itself. Time structures are turned upside down using an elaborate compositional method, improvisations get a run up and stop, persevere in an accord, and find another way. The tunes and sounds are enlaced as in modern music, recognizable patterns briefly flash up, a lot sounds familiar and still, it is all very different. The breathtaking technical virtuosity of the three musicians, who have completely internalized their basic jazz vocabulary, therefore entirely arises to a denseness of interplay, known only from a few formations that have been playing together for a long time. In any case it is a good thing that the Stuttgarter Opus GmbH, which organizes the Jazz Open every year in the summer, uses this small festival to also invite bands who are beyond the mainstream.
Joachim Kühn zur neuen CD „3.“ (Februar 2008)
Wie bei allen guten Musikern reicht einmal hören nicht aus, um alle musikalischen Bewegungen, Interplays, Tonfolgen und das außergewöhnliche Konzept in Komposition und Weiterführung zu erkennen.
Was fällt auf? Extrem enges Zusammenspiel, die Band atmet zusammen.
In den Soli hört man die unerwarteten Phrasen, Noten, Articulations, Dynamics, und nichts anderes ist eine wahre Improvisation.
Diese drei Musiker spielen auf höchstem Niveau des Jazz. Alle ausgestattet mit großer Musikalität und Instrumentenbehandlung und einer Vision vom Sound, von Komposition und Improvisation. Das ist Musik von heute.
Der Zuhörer lässt sich auf eine Reise ins eigene Innere ein, weil eben jene jungen Musiker eine Tiefe haben. Also unbedingt mehrmals hören, man entdeckt immer wieder neue Zusammenhänge, Musik für Bauch und Geist. (Ibiza, Februar 2008)
Martin Kolb, Jazzzeitung (Februar 2008)
Achtung, in diesem Porträt der Berliner Band Hyperactive Kid kommt schon im ersten Satz das Wort Freejazz vor. Unbedingt trotzdem weiterlesen. Es lohnt sich. Retro-Trends gibt es, seit es Musik gibt. Dass drei junge Musiker den Freejazz wiederentdecken und in höchst konstruktiv, kunstvoll und auch hörbar lustvoll weiterentwickeln, ist eigentlich ein unerwarteter Retro-Trend. In Zeiten, wo alles von Career Development und Networking spricht, denken sie nicht an Gigs und Plattenverträge, sondern einfach an neue, kompromisslose Musik.
Was sich zunächst so frei anhört, ist in Wirklichkeit von allen drei beteiligten Komponisten durchdacht und wird im Konzert auswendig gespielt (und selbstverständlich auch adhoc manches „dazu komponiert“, also improvisiert). Komponist Philipp Gropper spielt Tenor- und Sopransaxophon und beweist bei den suitenartigen Kompositionen von überdurchschnittlicher Länge einen wahrlich langen Atem. Auf einen Bass verzichtet das Trio. Komponist Ronny Graupe spielt dafür eine siebensaitige Gitarre. Und der dritte Komponist, Christian Lillinger, spinnt am Schlagzeug virtuos die Fäden. Sein früherer Lehrer Günter „Baby“ Sommer gab ihm ein Empfehlungsschreiben mit, aus dem das folgende Zitat stammt: „Scheinbare Strukturlosigkeit verwandelt sich schnell in ein raffiniertes Kompositionsprinzip. In scheinbarer Absichtslosigkeit werden wir in ein Spannungsfeld gezogen, aus dem wir beim Zuhören nicht entkommen können. Diese Musik verlangt einen aktiven Hörer, der seinen Verstand nicht mit dem Mantel an der Garderobe abgibt.“ Sommers Einschätzung kann man vielleicht noch ergänzen: Hyperactive Kid pflegt keinen puristischen Intellektualismus. Neben dem Vergnügen am klugen Zusammenspiel produziert das Trio auch Ausdrucksmusik vom Feinsten: Aggression, Liebe, Trauer, Freude, Verträumtheit – alle erdenklichen emotionalen Zustände werden in ihren Werken durchlebt. Eine Entdeckung.
Manfred Schoof (Oktober 2007)
Hyperactive Kid sind drei junge Musiker – Philipp Gropper, Ronny Graupe und Christian Lillinger – die zu einer überzeugenden Form des Zusammenspiels gefunden haben. Es ist erfreulich , wie locker, einfallsreich und unbefangen diese drei Musiker mit den Ausdrucksformen des modernen Jazz umzugehen verstehen. Improvisierte und komponierte Teile werden mit überzeugender Sicherheit verbunden. Tempofreie und intensive Kollektivimprovisationen werden wie selbstverständlich der Faszination eines zyklischen Rhythmus gegenübergestellt und zu einem großen Ganzen verbunden.
Es ist eine große Freude, diese Musik zu hören.
Der Hörer wird daran erinnert, dass der Jazz mittlerweile nicht nur eine bedeutende Historie und große Tradition hat, sondern auch eine junge lebendige, sich ständig erneuernde Weltmusik geblieben ist. Dazu sind Philipp Gropper, Ronny Graupe und Christian Lillinger mit ihrer Musik der Beweis. (Berlin, Oktober 2007)
Kölner Stadt-Anzeiger zur MusikTriennale Koln 2007 (Mai 2007)
(...) ‘Hyperactive Kid‘ aus Berlin - Philipp Gropper (Tenorsaxofon), Ronny Graupe (Gitarre), Christian Lillinger (Schlagzeug) - scheuten nicht das Harsche, mochten das Abstrakte und schöpften doch aus dem Melodischen. Das Trio war intern glänzend abgestimmt, jeder Hakenschlag setzte den nächsten in Bewegung, und überhaupt: Sound, Stile und Spieltrieb rotierten permanent in alle Richtungen. (...)
www.jazzimage.de "Hyperactive Kid im A-Trane" (Oktober 2006)
Was soll man dazu sagen, wenn man schon so vieles super fand? Philipp Gropper (sax), Ronny Graupe (g) und Christian Lillinger (dr) sind sensationell (das Wort habe ich hier noch nie verwendet) gut. Das ist einstudierte freie Improvisation. Die Jungs gehören auf internationale Festivals. Was die da vorbereitet und rübergebracht haben (Virtuosität, Musikalität und Perfektion), begeistert den bewundernden Fan und den staunenden Fachmann.
Jungen Welt zum Jazzfest Nechlin (Juli 2005)
Drei vorzüglich ausgebildete Musiker, voll spielerischer Leidenschaft. Permanent wechselte der Gestus der Musik. Drei Instrumentalisten im Spiel und Widerspiel. Polyrhythmik, niemals Vierviertelterror, keine blinde Virtuosität - lebendige, sinnlich packende Musik.
Günter Baby Sommer (Februar 2005)
Meine Eindrücke beim ersten Hören dieses Trios. In scheinbarer Beiläufigkeit wird hier ein Netzwerk von hoher Interaktion gestrickt. Scheinbare Strukturlosigkeit verwandelt sich schnell in ein raffiniertes Kompositionsprinzip. Scheinbare Abgeklärtheit wechselt schlagartig zu höchster Intensität. In scheinbarer Absichtslosigkeit werden wir in ein Spannungsfeld gezogen, aus dem wir beim Zuhören nicht entkommen, es sei denn, wir verlassen das musikalische Aktionsfeld.
Diese Musik verlangt einen aktiven Zuhörer, der seinen Verstand nicht mit dem Mantel an der Garderobe abgibt. Das Trio Gropper, Graupe, Lillinger ist eine Bereicherung für die neue junge Szene und ein Glücksfall für den, der es live erleben kann. (Dresden, Februar 2005)
Uwe Rossner, Ostsee-Zeitung (August 2004)
Glänzender Festivalauftakt: Hyperactive Kid eröffnete Jazz on a Summers Night am Samstagabend Open Air
Zu Ende – das hieß am Samstagabend noch lange nicht vorbei. Denn nach dem Willen des Publikums hätte die Band „Hyperactive Kid“ noch viel länger spielen sollen. (...)
Eindrucksvoll bewiesen Philipp Gropper am Tenorsaxophon, Ronny Gaupe an der Gitarre und Christian Lilinger am Schlagzeug, dass sie klasse sind und viel besser als der vermeitliche Ruf ebendieser Generation. Keine drögen Standards, sondern pulsierende und komplizierte Eigenkompositionen brachten sie mit nach Greifswald. Ihre Stücke zeugten von einfühlsamem Jazz, der auf neuen Bahnen wandelt. (...) Mit ihren Instrumenten malten sie die zerbrechlichsten Nebellandschaften und legten ebenso mit ihrem leidenschaftlich-hitzigen Spiel ein ganz ursprüngliches Temperament an den Tag. Welch mitreißende Frische! (Greifswald, 2. August 2004)